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#Projekt

Wie stellt sich die Generation von morgen ihre Stadt von morgen vor?
Bei unserer Studie #duisburgvonmorgen ist die Generation U30 gefragt. Denn: Die junge Generation prägt die Zukunft unserer Stadt und sollte daher schon heute das #duisburgvonmorgen mitgestalten.

Unsere Motivation:

Wir wollen wissen, wie junge Menschen ticken und was ihnen in ihrem Leben wichtig ist.

Wir von der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV) haben als Konzern feste Wurzeln in Duisburg und eine breite Angebotspalette – von Energie-Services über moderne Mobilitätslösungen bis zu schnellem Internet. Wir wollen wissen, wie die Kundschaft, Mitarbeitenden und Entscheidenden von morgen denken, um so auch die Ansprüche an uns als Unternehmen besser einschätzen zu können.

Deswegen orientiert sich die Studie inhaltlich an den Themen, die für die DVV und ihre Tochterunternehmen wichtig sind:
Mobilität, Energie, Digitalisierung sowie Leben und Arbeiten in der Großstadt.

>>> Hier gibt es ausführliche Informationen zur Studienmethodik, ihrer Zielgruppe und ihrer Umsetzung.

#Studie

Methodik & Zielgruppe

Als erstes haben wir definiert, wer die Zielgruppe der Studie sein soll: die Altersgruppen von 16 bis 29 Jahren.

Mit 16 ist man zwar noch nicht volljährig, aber erwachsen genug, um auf kommunaler Ebene zu wählen – und damit unserer Ansicht nach auch alt genug, um bei wichtigen Zukunftsthemen mit zu entscheiden. Außerdem steht man in diesem Alter vor wichtigen Entscheidungen, was die Wahl der Ausbildung und des späteren Berufs betrifft.

Am oberen Rand der Altersgruppe haben viele junge Erwachsene schon erste oder mehrere Schritte im Arbeitsleben getan und bereits konkrete Vorstellungen im Hinblick auf ihre berufliche und private Zukunft entwickelt oder verwirklicht. In Summe bezeichnen wir die Zielgruppe als „Generation U30“.

Die Umsetzung der Studie

#duisburgvonmorgen besteht aus zwei Schritten

Schritt 1: Repräsentative Bevölkerungsumfrage

Zunächst war es uns wichtig, eine valide Datenbasis zu schaffen, um repräsentative Aussagen zu den Prioritäten junger Erwachsenen ableiten zu können.
Es ist nicht möglich, die Zielgruppe repräsentativ nur in einer Stadt zu befragen, da man nicht genug Personen erreichen würde, um stichhaltige Aussagen ableiten zu können. Befragt wurden 1.004 Personen, wohnhaft in NRW-Großstädten mit einer Population ab 100.000. Darunter waren 402 Befragte aus der Altersgruppe 16-29 Jahre und 602 Befragte über 30 Jahre. 
So können wir nicht nur schauen, was die Generation U30 von der Zukunft erwartet, sondern auch, ob es Unterschiede zwischen älteren und jüngeren Menschen gibt.
Die Umfrage wurde im Juni 2021 vom Marktforschungsinstitut Forsa mit einem Mixed-Mode-Ansatz durchgeführt. Mixed Mode bedeutet, dass man sowohl online als auch telefonisch – natürlich mit Fokus auf Handynummern – befragt. 

Klickt hier, um den bei den Interviews genutzten Fragebogen anzuschauen.

Schritt 2: Qualitative Zukunftsworkshops

Die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage haben wir ausgewertet und sie nach und nach auf unseren Social-Media-Kanälen veröffentlicht. Hier auf der Seite könnt ihr die Ergebnisgrafiken auch im #Instafeed sehen.
In einem zweiten Schritt haben wir die Umfrage-Ergebnisse mit jungen Erwachsenen aus Duisburg in Zukunftsworkshops diskutiert.

Dazu haben wir natürlich in Social Media aufgerufen, wir sind aber auch gezielt auf in Duisburg ansässige Jugendorganisationen zugegangen – wie Jugendclubs, Jugendvertretungen politischer Parteien, Umweltorganisationen, Ausbildungs- und Studierendenorganisationen sowie Sport- und Freiwilligenvereinigungen.

Hier findest du alle Infos zu den Workshops.

 

#Videos

Marcus Wittig, Vorsitzender der DVV-Geschäftsführung über das Projekt

Oberbürgermeister Sören Link über #duisburgvonmorgen

#Workshops

Wir danken allen Teilnehmenden für ihre Mitarbeit!

Bei den Zukunftsworkshops haben wir die Ergebnisse der Umfrage vorgestellt und in Kleingruppen zentrale Themenaspekte mit Blick auf #duisburgvonmorgen vertieft. Wir haben die Teilnehmenden nach soziodemographischen Faktoren ausgewählen und dabei auf einen möglichst ausgewogenen Mix geachtet, was Alter, Geschlecht und schulischen / beruflichen Hintergrund angeht.

Die Workshops fanden im Smart City Duisburg Innovation Center statt. Für alle Teilnehmenden gab es eine Aufwandsentschädigung von jeweils 40 Euro.

Ihr werdet auf den Social-Media-Kanälen von #duisburgvonmorgen über die Ergebnisse der Workshops auf dem Laufen gehalten und könnt euch auch hier auf der Webseite informieren.

#Instafeed

#FAQ

Der erste Bestandteil der Untersuchung ist eine quantitative Befragung innerhalb der Zielgruppe. Damit konnten wir aussagekräftige Erkenntnisse gewinnen und Rückschlüsse im Hinblick auf die Prioritäten und Vorstellungen der jungen Generation ziehen.

Da die Zielgruppe schwer für Umfragen erreichbar ist (sowohl telefonisch als auch online), wäre eine repräsentative Befragung aufgrund der geringen Fallzahl nur in Duisburg nicht möglich gewesen. 

Deshalb musste die Befragung auf eine größere Region ausgeweitet werden. Wir haben uns für Großstädte in NRW mit einer Population ab 100.000 entschieden, weil diese mit Duisburg und den dortigen Gegebenheiten (z. B. ähnlicher ÖPNV) am besten vergleichbar sind. So kommen wir auf eine Stichprobe von 400 Personen. 

Statt nur die 400 Personen innerhalb der Zielgruppe zu befragen, hat das Marktforschungsinstitut Forsa eine klassische 1000-er Stichprobe innerhalb der Gesamtbevölkerung durchgeführt. Das ändert nichts an der Aussagekraft der Stichprobe in der Zielgruppe, bietet aber den Vorteil, die Ergebnisse der Zielgruppe mit anderen Altersgruppen zu vergleichen und Rückschlüsse zu ziehen, wo es Unterschiede gibt.

Die Zielgruppe zwischen 16 und 29 Jahren ist in der Umfrage übergewichtet, das nennt man in der Fachsprache eine disproportionale Stichprobenanlage.

Eine disproportionale Stichprobenanlage liegt vor, wenn eine bestimmte Gruppe innerhalb einer Befragung übergewichtet wird. In unserem Fall wurde der Anteil der 16- bis 29-Jährigen auf insgesamt 400 Befragte übersteuert. Hinzu kamen 600 Befragte ab 30 Jahren. Im Ergebnis sind repräsentative Einzelaussagen für 16- bis 29-Jährige möglich sowie repräsentative Aussagen bzw. Vergleiche der jüngeren mit den älteren Befragten.

Für ein repräsentatives Gesamtergebnis wird der Anteil der 16- bis 29-Jährigen auf ihren tatsächlichen Anteil in der Gesamtbevölkerung runtergewichtet. Deren Antworten werden somit im Gesamtergebnis nicht „überbewertet“. Trotzdem liegen den Ergebnissen weiterhin die Antworten von 400 Befragten der jungen Zielgruppe zugrunde und sind somit entsprechend belastbar.

Die Umfrage wurde durch eine Mixed-Mode-Befragung durch das Marktforschungsinstitut Forsa durchgeführt. Dabei wurden die Personen sowohl angerufen (Festnetz und Mobilfunk) sowie über ein repräsentativ ausgewähltes Online-Panel von Forsa befragt. In Summe kommt man durch die Kombination von Online- und Offline-Befragung auf eine möglichst große Fallzahl, was die Aussagekraft der Ergebnisse verbessert. 

Es gibt kritische Stimmen, die befürchten, dass Befragte telefonisch anders antworten als online. Deswegen wird nicht empfohlen, Mixed Mode bei wirklich sensiblen Themen anzuwenden. Im Falle unserer Befragung handelt es sich jedoch um keine heiklen Themen, daher ist eine Verzerrung der Umfrageergebnisse so gut wie ausgeschlossen. Forsa überprüft als erfahrenes Marktforschungsinstitut die Antworten und würde signifikante Abweichungen zwischen Online- und Offline-Befragung bei der Auswertung berücksichtigen. 

Es gibt kritische Stimmen die bemängeln, dass rein online durchgeführte Befragungen, für die sich die Personen selbst registrieren können, nicht repräsentativ sind, weil die Befragten nicht zufällig ausgewählt wurden, wie es bei telefonischen Befragungen der Fall ist. 

Es steht daher der Vorwurf im Raum, dass Online-Umfragen nicht die durchschnittliche Bevölkerung widerspiegeln und deswegen nur eingeschränkt repräsentativ sind. 

Forsa kann bei der Befragung auf das Forsa-eigene bundesweite Online-Panel forsa.omninet zurückgreifen, dessen Mitglieder alle vorab telefonisch auf Basis einer Zufallsstichprobe im Rahmen der täglichen telefonischen Mehrthemenumfrage von Forsa rekrutiert wurden. Dementsprechend ist die Repräsentativität bei der durchgeführten Befragung gewährleistet. 
 

Nach der quantitativen Befragung am Telefon und im Internet folgte eine qualitative Erhebung. in Zukunfts-Workshops haben wir die Ergebnisse der Interviews mit jungen Leuten aus Duisburg zwischen 16 und 30 Jahren besprochen. 

Durch die quantitative Befragung konnten wir schon spannende Ergebnisse gewinnen. Im Rahmen der Workshops hatten wir die Möglichkeit, mehr in die Tiefe zu gehen und herauszufinden, wie ihr euch euer #duisburgvonmorgen zukünftig vorstellt. So konnten wir mit euch die Ergebnisse der Umfrage diskutieren und weiterentwickeln.

Die Workshops haben im Smart City Duisburg Innovation Center stattgefunden. Nach der Verteilung von Snacktüten und der Begrüßung wurden die Teilnehmenden in 3 Gruppen aufgeteilt. Diese haben sich getrennt voneinander jeweils für ca. 30 Minuten mit den Themenbereichen Leben & Arbeiten, Mobilität & Infrastruktur sowie Klima & Umwelt befasst. Wir haben dabei die Ergebnisse der Umfrage vogestellt und dann in den Kleingruppen mit Blick auf #duisburgvonmorgen vertieft. Zum Schluss haben alle Teilnehmenden gemeinsam die wichtigsten Punkte der Diskussionen zusammengefasst.

Für alle Teilnehmenden gab es eine Aufwandsentschädigung von jeweils 40 Euro.

Wir haben die Teilnehmenden nach soziodemographischen Faktoren ausgewählt und dabei auf einen möglichst ausgewogenen Mix geachtet, was Alter, Geschlecht und schulischen / beruflichen Hintergrund angeht.

Auf die Einhaltung höchster Corona-Sicherheitsstandards nach Vorgaben der Coronaschutzverordnung haben wir geachtet. Notwendig für die Teilnahme war die Erfüllung einer der drei Gs (am Tag selbst getestet, vollständig geimpft oder genesen).

Die Ergebnisse der Workshops sind nicht repräsentativ. Wir achten darauf, einen möglichst breiten Querschnitt aus der Zielgruppe einzubeziehen, was Alter, Geschlecht und andere soziodemografische Faktoren angeht.

Qualitative Untersuchungen sind ein klassisches Instrument der Meinungsforschung, um anders als bei einer Umfrage wirklich in die Tiefe zu gehen können. Wir möchten die repräsentativen Ergebnisse aus der Umfrage aufgreifen und so Ansätze für das #duisburgvonmorgen im Bereich Mobilität, Energie und Stadtleben entwickeln. 
 

Die Initiative #duisburgvonmorgen befasst sich inhaltlich mit den Themen Mobilität, Energie und Stadtleben. Diese Themen berühren die Tochterunternehmen und Geschäftsmodelle der DVV, jedoch nicht auf einer Produktebene, sondern eher auf einer grundsätzlichen gesellschaftspolitischen Ebene. Die Umfrage und Workshops sind daher nicht im engeren Sinne als Marktforschungsprojekte angelegt, es geht uns vielmehr darum, mit jungen Erwachsenen aus Duisburg ins Gespräch zu kommen, ihre Erwartungen und Wünsche besser kennen zu lernen, und so Grundlagen dafür zu schaffen, dass wir alle zusammen an einer guten Zukunft für #duisburgvonmorgen arbeiten können. 

#DU

hast es in der Hand!